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Schachnachrichten BSW Schachgruppe DU-Wedau

Veranstaltungen archiv

Schachnachrichten BSW Schachgruppe DU-Wedau


Datum der Veranstaltung

04.03.2012 - 10.06.2012


Kategorie

Sonstiges



Beschreibung

Termine der "Schach" - Wettkampf-Mannschaften

Niederrheinische Verbandsklasse Gruppe 1

04.03.2012 DU-Wedau-Bissingheim I gegen Tornado Wuppertal I

25.03.2012 Ratinger SK II gegen DU-Wedau-Bissingheim I

15.04.2012 DU-Wedau-Bissingheim I gegen Turm Kleve II

06.05.2012 Kamp-Lintfort II gegen DU-Wedau-Bissingheim I

Schachbezirk Duisburg Bezirksklasse A

10.06.2012 DU-Wedau Bissingheim II gegen ESV DU-Grußenbaum II

Die vorstehend erstgenannte Wettkampf-Mannschaft hat Heimrecht und spielt somit immer sonntags in Duisburg-Wedau im Gemeindezentrum (Pfarrsaal) DU-Wedau, Kalkweg 189

Beginn pünktlich um 10 Uhr

Jede Mannschaft tritt mit 8 Schachsportler an. Längstens dauert ein mannschaftskampf 6 Stunden bis zur Entscheidung. Für den Gewinn einer Partie gibt es einen Punkt, für eine Verlustpartie null Punkte und für eine unentschieden ausgegangene Partie einen halben Punkt.

Zuschauer sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei. Preiswerte Getränke werden angeboten.

Die benutzten Schachbretter sind mit eins beginnend numeriert. In der Regel werden die Schachspoprtler ihrer Spielsärke gemäß (nach der DWZ-Zahl) am Brett 1 beginnend fortlaufend bis Brett 8 eingesetzt.

Zu guter Letzt: Wie beim Schach kommt es auch bei der Geldanlage auf die richtige Strategie an. (aus: Rheinische Post vom 04.11.2011)


Veranstaltungsbericht

In der Verbandsklasse Niederrhein spielte die 1. Mannschaft gegen Krefeld Turm II.

Leider verloren wir eien von den letzten noch zu spielenden wichtigen Wettkämpfen, die den Abstieg verhindern sollten. Mit diesen von mir ergänzenden Bericht beziehe ich mich auf eine Darstellung des Krefelder Mannschaftsführers. Stefan Osten spielte am Brett 5 gegen einen Schachsportler, der 150 DWZ-Punkte mehr vorweisen konnte. Stefan hatte da Läuferpaar, sollte aber nach Aussage des Mannschaftsführers etwas besser stehen. Sein Gegenüber sollte aus mannschaftstaktischen Gründen sein Remisangebot annehmen. Am Spitzenbrett verlor Jens Pustelnik, weil sein Gegner angeblich ein geschicktes Figurenmanöver zum Bauerngewinn durchgespielt hatte. Aus unerfindlichen Gründen soll Jens dann Amok gelaufen sein und auf wenig begründetes aktives Spiel gesetzt haben.

Am Brett 8 spielte Marc Eickholt als Ersatzspieler, der sich ein breites theoretisches Schachwissen anträniert hat und dies auch taktisch aufs Brett in Szene setzte. Sein Abwehrbollwerk konnte sein Gegenspieler nicht knacken, der auch die Weisung vom Mannschaftsführer bekommen hatt wegen der wenig beeindruckenden DWZ des Marc auf Sieg zu setzen. Am letzten Sonntag gewann er auch am 1. Brett spielend in der zweiten Mannschaft und gewann überzeugend gegen den wesentlich besser mit der DWZ-Zahl bewerteten Schachspieler. Der Krefelder Mannschaftsführer schreibt weiter "komm mir bloß nicht mit Remis an" oder "...bis zum blanken König" Marc holte den ganze Punkt. Am Brett 7 spielte Günter Philipp mit Weiß gegen Astrid Winter, die eine um 200-DWZ höhere Wertung besitzt. Günter stand eigentlich immer besser, mßte aber leider noch ein Remis hinnehmen. Auch Cengiz hatte am 6. Brett spielend einen wesentlich stärker gesetzten Gegner und verlor, obwohl nach Krefelder Aussage der Gewinner zweischneidige Züge gespielt hatte. Christian Zuralski spielte eine fehlerfreie Eröffnung und machte lediglich dann ein paar taktische Fehler, wie die Krefelder meinten. Johann Schittko spielte gegen die sympatische Maria Hesse. Nach Aussage kreierte Johann einen starken Angriff mit einem Turmopfer. Die Partie endete remis, obwohl die Krefelder in der Analyse einen Sieg gesehen haben wollten. Interessant, so die Krefelder, war eine Episode: Marias Gegner, Johann also, hatte im 35. Zug nur noch 40 Sekunden, macht seinen Zug, und druckte die Uhr so fest, dass sie wieder zurück springt und seine Zeit weiterläuft. Er bemerkte es nicht. Maria bemerkte das dann nach einigen Aufgenblicken und weist den Gegner darauf hin (bei 17 Sekunden). Ich sah 14 Sekunden! Maria hätte, wenn sie nichts gesagt hätte, auf Zeit gewonnen. Wir erkennen an, daß Frau Maria Hesse über das übliche Verhalten hinaus sich äußerst fair und aufrichtig verhalten hat. Die Krefelder stellten die Frage "FAIR oder DUMM" . Wer kann dazu sonst noch was sagen?

Gäbe es einen Fairness-Preis, wir würden Maria Hesse vorschlagen.

Die interessanteste Partie des Tages soll nach Krefelder Aussage am 2. Brett gespielt worden sein. Hier spielte Jan Polakowski mit Schwarz dasWolga Gambit und gab für ein taktisches Spiel einen Bauern ab. Nach 5 Stunden Spiel allerdings mußte Jan seine Hand zum Sieg des Gegners rüber reichen.

Am 04. März 2012 steht in Duisburg-Wedau das nächste Spiel gegen Tornade Wupertal an. Hier müßte uns ein Sieg ins Haus stehen, wenn die Mannschaft vollzählig antreten kann. 


Adresse

Region West


Ansprechpartner
Horst Osten, BB Schach Bezirk Essen
Straße: Tulpenstr. 21
Ort: 47057 Duisburg

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