Ehemalige Bahnbeschäftigte diskutieren mit Dr. Grube in der Mainmetropole

Wer Herrn Dr. Grube kennt, der weiß, er ist ein Mann der Tat. Immer voller Energie und mit einer stetigen Motivation, die einfach jeden mitreißt. So auch bei der mittlerweile traditionellen Veranstaltung „Vorstand trifft Ehemalige“ am 08.10.2015 in Frankfurt. Die 150 anwesenden ehemaligen Bahnbeschäftigten aus unterschiedlichen Funktionen erlebten einen Vorstandsvorsitzenden, der sich durchaus selbstkritisch schwierigen Themen stellte aber dessen Überzeugung in die positive Bahnzukunft keinen Platz für Zweifler ließ.

Die herzliche Begrüßung durch Margarete Zavoral, Vorsitzende des Geschäftsführenden Vorstands der Stiftung BSW, spiegelte den vertrauten und partnerschaftlichen Umgang miteinander wider. BSW und Bahn stehen heute mehr denn je Seite an Seite. Eine Entwicklung, die gewollt ist, die gelebt wird und welche die Zukunft ist. Rüdiger Grube betont es oft und gerne, wie wichtig die Stiftung für den Konzern Deutsche Bahn AG ist. Der Appell an die Ehemaligen, sich weiterhin aktiv für die Geschehnisse zu interessieren, war gleichzeitig mit der Aufforderung verbunden, sich als Botschafter zu sehen und sich der Wichtigkeit und der Bedeutung dieser Rolle bewusst zu werden. Jeder Einzelne trägt ein Stück Verantwortung zur Gestaltung der Zukunft bei. Er selbst kenne Bahnbeschäftigte, egal ob aktive oder ehemalige, als Menschen, die zum Unternehmen stehen und denen es wichtig ist, auf die Geschehnisse Einfluss nehmen zu können. Die Rolle als Botschafter entspräche so gesehen genau dem Wesen eines Bahnbeschäftigten, so Dr. Grube.

Egal ob konzernweite Umstrukturierung oder die Weiterentwicklung der digitalen Ausrichtung der Bahn. Mit greifbaren Beispielen wurde zum einen Aufklärungsarbeit geleistet aber auch die Notwendigkeit verschiedener Maßnahmen erklärt und somit für die meisten Anwesenden auch nachvollziehbar dargestellt.
Ein wichtiger Punkt sei der Ausbau des Schienennetzes, erläutert Dr. Grube. Die damit verbesserte Wettbewerbsfähigkeit der Bahn und die Steigerung der Qualität durch erhöhte Pünktlichkeit haben eine hohe Priorität innerhalb des Konzerns.
Die Reduzierung von Verspätungen ist ein ganz wesentlicher Bestandteil, um das angeschlagene Image der Bahn, das unter anderem auch durch die vielen Streikmaßnahmen hervorgerufen wurde, wieder zu verbessern. Kunden müssen neu von der Qualität der Eisenbahn überzeugt werden. Das gelingt nur, wenn jeder seine Aufgaben erledigt und die Qualität der Maßnahmen für sich spricht.

Die fünf anwesenden Konzernbevollmächtigten unterstützten ihrerseits mit Beiträgen die Ausführungen von Dr. Rüdiger Grube. Die aktuellen Veränderungen seien durchaus tiefgreifend aber sie seien auch unumgänglich. Viele kleine Themen, die gerade den Ehemaligen durch ihren veränderten Blickwinkel auf Situationen und Gegebenheiten auffallen, wurden ebenfalls benannt und diskutiert.
 
Alle Teilnehmer waren sehr zufrieden mit dem Inhalt und dem Ablauf dieser Veranstaltung. Ein herzlicher Dank geht an alle Organisatoren und Helfer, die zum reibungslosen Ablauf und dem guten Gelingen beigetragen haben.



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