Suchtprävention

Lebenskrisen ohne Suchmittel bewältigen

Rund 7,3 Millionen Menschen in Deutschland trinken regelmäßig zu viel Alkohol. Verantwortungsloser Konsum von Alkohol und anderen Drogen schädigt nachweislich fast alle Organe des menschlichen Körpers. Außerdem können Spannungen in der Familie, finanzielle Probleme und erhebliche Sicherheitsrisiken die Folge sein.

Suchtprävention trägt durch Information und Aufklärung über den Umgang mit Suchtmitteln dazu bei, die Gesundheit, den sozialen Frieden und die Sicherheit aller Beschäftigten im Bahnbereich zu erhalten.

Aktionswoche Alkohol von 13. bis 21. Mai 2017

Die Aktionswoche Alkohol wird von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. organisiert und informiert über die Risiken durch Alkohol. Als Kooperationspartner beteiligt sich das BSW an dieser wichtigen Präventionskampagne mit vielseitigen Veranstaltungen im Bahnbereich.

Die BSW-Sozialarbeiter bieten an verschiedenen Standorten Aktionen an. Die öffentlich zugänglichen BSW-Veranstaltungen während der Aktionswoche stehen auf der Internetseite www.aktionswoche-alkohol.de sowie im BSW-Veranstaltungskalender unter www.bsw-veranstaltungen.de.

Suchtprävention hilft

  • gegen Suchtmittelmissbrauch und das Abgleiten in die Abhängigkeit,
  • beim verantwortungsvollen Umgang mit Suchtmitteln,
  • durch Information und Aufklärung, das Verhalten gegenüber Suchtmitteln zu ändern,
  • Suchtmittel nicht am falschen Ort und zur falschen Zeit zu konsumieren,
  • den suchtbedingten seelischen/körperlichen und sozialen/beruflichen Abstieg umzukehren.

Von Vorbeugung bis Nachsorge

Phase 1: Prävention (Vorbeugen)

Betreuung/Behandlung vorwiegend durch: BSW, kommunale Sozialdienste, Gesundheitszentren DB AG, Betriebliche Suchtkrankenhelfer, Betriebliche Sozialberatung

  • Information
  • Aufklärung
  • Vermeidung von Sucht

Phase 2: Intervention (Eingreifen)

Betreuung/Behandlung vorwiegend durch: BSW, kommunale Sozialdienste, Gesundheitszentren DB AG, Selbsthilfegruppen, Betriebliche Suchtkrankenhelfer, Betriebliche Sozialberatung

  • erste Schritte bei vermuteten/drohenden/festgestellten Suchtproblemen
  • Hilfe von Fachkräften anbieten/verlassen

Phase 3: Therapie (Behandeln)

Betreuung/Behandlung vorwiegend durch: Krankenhäuser, Suchtkliniken, Betriebliche Suchtkrankenhelfer, Betriebliche Sozialberatung

  • Entzug im Krankenhaus (körperlicher Entzug)
  • ambulante oder teilstationäre/stationäre Klinikbehandlung
  • Hinführung zur Abstinenz/Stillstand der Krankheit

Phase 4: Nachsorge (Sichern der Abstinenz)

Betreuung/Behandlung vorwiegend durch: BSW, kommunale Sozialdienste, Gesundheitszentren DB AG, Selbsthilfegrupppen, Betriebliche Suchtkrankenhelfer, Betriebliche Sozialberatung

  • Festigung/Sicherung der Therapieerfolge
  • Wiedereingliederung in Beruf/soziales Umfeld

Nachsorgetreffen

Die Nachsorgetreffen zielen auf den Erhalt der dauerhaften Abstinenz, die Weiterentwicklung der neu gewonnen Lebensqualität und die Unterstützung beim Erhalt/dem Wiedererlangen der vollen Arbeitskraft. Sie werden von BSW-Sozialarbeitern und Fachkräften der Suchttherapie unterstützt.

Voraussetzung für die Teilnahme der Betroffenen ist der Abschluss einer Therapiemaßnahme. Angehörige sind ebenfalls eingeladen. Für sie wird ein eigener Informationsteil/Erfahrungsaustausch angeboten.

Der Zwieselbergkreis

Dieser Zusammenschluss von „Ehemaligen“ der Fachklinik Zwieselberg einschließlich der Selbsthilfegruppen der BSW-Region Süd in Mannheim, Aschaffenburg, Stuttgart, München, Nürnberg, Würzburg und Bayreuth trifft sich zweimal jährlich in Bayreuth. Auch Angehörige nehmen daran teil.

Den aktuellen Termin finden Sie hier.

Eltern-Kind-Coaching

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